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Rechtsanspruch auf ein Konto für Jedermann

Einleitung – Konto für Jedermann

Konto für JedermannKonto für Jedermann – Seit dem 18.06.2016 haben alle Personen, auch ohne festen Wohnsitz, einen Rechtsanspruch auf die Führung eines Kontos, als Basiskontos, für die Ausführung von Zahlungsvorgängen. Und zwar auch bei Privat- sowie Volks- und Raiffeisenbanken. davor verweigerten die Banken sehr oft das Führen eines Kontos, wenn zu der beantragenden Person negative Einträge in der Schufa bestanden und/oder wenn kein fester Wohnsitz vorhanden war, gab es meist eine Ablehnung.

Da zu diesem Thema mit vielen Begriffen um sich geworfen wird, möchte ich vorab die Bedeutung dieser erklären und Licht ins Dunkel bringen.

Der Schlüssel zur Antwort liegt in der Art des kontoführenden Unternehmens!

Hierbei ist zwischen Kreditinstituten und Zahlungsinstituten, welche unter anderem auch als E-Geldinstitute bezeichnet werden, zu unterscheiden.

1. Kreditinstitute – Konto für Jedermann:

Unter Kreditinstituten versteht man alle herkömmlichen Banken (aber auch Versicherungen) sowie wie es die meisten Personen und Menschen kennen. Darunter fallen alle Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken und andere Bekannte (Deutsche Bank, Commerzbank, Postbank…). Diese dürfen neben dem normalen Zahlungsverkehr auch das Kreditgeschäft betreiben.

Möchte man die Meldung an die Schufa des zu eröffneten Kontos vermeiden, sind Kreditinstitute nicht geeignet, da hier meist immer eine Meldung vor und/oder nach der Eröffnung an die Schufa geht.

Hierunter fallen beispielsweise folgende Bezeichnungen:

  • Konto für Jedermann
  • Jedermann Konto
  • Guthabenkonto/Predpaidkonto (diese Bezeichnung tritt sowohl bei Kredit- und Zahlungsinstituten auf)
  • Basiskonto
  • Brügerkonto (Bezeichnung der Sparkassen):

Das Bürgerkonto ist ein auf freiwilliger Selbstverpflichtung der Sparkassen basierendes „Konto für Jedermann“, also ein Konto, das jeder eröffnen kann. Damit sollen auch Menschen Zugriff auf ein Girokonto haben, denen bislang keines eingerichtet wurde.

Mit diesen Bezeichnungen ist meist ein Konto der Banken gemeint, welches nur im Guthaben geführt wird. Daher wird es auch meist als Guthabenkonto (Prepaidkonto) bezeichnet. Das bedeutet, dass hier Lastschriften, Überweisungen oder Abhebungen getätigt werden können, wenn das Konto ein Guthaben aufweist. Sobald nach einer Überweisung der Kontostand ins Negative rutscht, wird die Überweisung oder Abbuchung nicht getätigt und Lastschriften werden dann an den Gläubiger zurückgeschickt. Bei den Sparkassen wird dieses Konto als Bürgerkonto bezeichnet. Hier gibt es keine Beschränkungen wie beispielsweise eine Gehaltsuntergrenze, sogenannter Geringverdiener. Auch sonst gibt es keine Kriterien, welche für die Eröffnung dieses Kontos Voraussetzung wären.

Dieses Konto für Jedermann, ist für jede in Deutschland lebende Person gedacht und gibt es in verschiedenen Ausführungen. Mit diesem Konto kann Jedermann seinen kompletten Finanzverkehr, wie Überweisungen, Bargeldabhebungen aber auch Gehaltszahlungen erledigen. Ob Überweisung des Lohnes sowie der Sozialleistungen, oder Zahlung der Miete, jeder Mensch benötigt ein Konto. Eine Teilnahme am gesellschaftlichem Leben ist ohne nur schwer möglich. Erst recht, wenn das Bargeld abgeschafft wird. Jedoch sollte man hierbei auch andere Alternativen betrachten. Wie zum Beispiel die Edelmetalle Gold und Silber sowie die Möglichkeit über Kryptowährungen.

Wird ein Konto für Jedermann von der Bank durch die Schufa geprüft?

Jede Kontoeröffnung bei einem Kreditinstitut wird mit großer Wahrscheinlichkeit der Schufa gemeldet. Jedoch im Gegensatz zu einem Girokonto mit angeforderten Dispokredit wird die Eröffnung eines Guthabenkontos gewährt, auch wenn der Kunde eine negative Schufa hat. Das liegt daran, weil für die Bank kein Risiko vorliegt, da über das Konto nur ein eingegangenes oder eingezahltes Guthaben verfügbar ist. Der Kunde muss/kann keine Kredite nutzen und stellt somit für die Bank trotz negativer Schufa kein Risiko dar.

2. Zahlungs- und E-Geldinstitute (Guthaben-/Prepaidkonto, Konto ohne Schufa, kann in P-Konto umgewandelt werden) – Konto für Jedermann:

Zahlungs- und E-Geldinstituten dürfen wiederum nur den reinen Zahlungsverkehr durchführen und dies auch nur bis zu einer bestimmten Grenze, die meist bei 10.000 € liegt. Es besteht jedoch ein kleiner Unterschied. Nämlich, dass Zahlungsinstitute nur reine Zahlungsdienstleistungen durchführen. Die Vergabe von Krediten ist untersagt. Unter E-Geldinstituten versteht man Unternehmen, welche ausschließlich die Betreibung des E-Geldgeschäftes durchführen.

Hierunter fallen beispielsweise folgende Bezeichnungen:

  • Guthaben-/Prepaidkonto (diese Bezeichnung tritt sowohl bei Kredit- und Zahlungsinstituten auf)
  • Konto ohne Schufa

Nur bei Zahlungsinstituten ist eine Kontoeröffnung mit Vermeidung der Weitergabe von privaten Informationen an die Schufa möglich! Hier beruht die Führung des Kontos auf Basis von Guthaben, also einem Guthabenkonto/Prepaidkonto. Der Nachteil liegt hierbei in den höheren Gebühren, die man bei Geldabhebungen, Überweisungen und anderen Dienstleistungen dafür zahlen muss.

3. Weitere Begriffsklärungen unabhängig nach der Zuordnung des Unternehmens/Institutes – Konto für Jedermann:

Was versteht man unter einem Pfändungskonto oder auch Pfändungsschutzkonto?

Wie der Name schon aussagt, ist das Konto bis zu einem bestimmten Betrag, bei ledigen Einpersonenhaushalten aktuell bis 1.073,88 Euro, vor Pfändungen geschützt. Dieser Betrag steht frei zur Verfügung. Alles was darüber hinausgeht, kann gepfändet werden und wird von der jeweiligen Bank gesperrt.

Ein P-Konto muss beantragt werden, es wird nicht automatisch eingerichtet. Die Bank kann diesen Antrag nicht ablehnen und die Umwandlung bei einem bestehenden Konto sollte kostenlos sein. Hier der Hinweis, dass bei Bedarf dieses Konto kein Gemeinschaftskonto dafür verwendet werden kann. Da ein Pfändungsschutzkonto nur auf eine Person ausgestellt sein darf. Dies sollte vorher geklärt werden.

Auch darf das P-Konto nicht mit einem negativen Saldo behaftet sein, also kein Dispokredit vorliegen. Hier kommt wieder das Konto für Jedermann oder auch Guthabenkonto/Predpaid ins Spiel.

Auslandskonto (immer ohne Schufa!)

Ist ein im Ausland, also nicht bei einer Bank aus Deutschland, geführtes Konto.

Warum sollte ich ein Konto im Ausland eröffnen?

Der meist genannte Grund für ein ausländisches Konto ist, dass es in den meisten Ländern keine Bonitätsauskunft bzw. Auskunfteien gibt, wie zum Beispiel in Deutschland die Schufa. So ist es auch möglich mit einem negativen Schufa-Eintrag ein Konto im Ausland ohne Probleme zu eröffnen.

Oft ist es sogar dann möglich, einen Dispo- oder Kontokorrentkredit zu erhalten. Auch ist es viel günstiger, wenn man viel im Ausland unterwegs ist und auch Geldabhebungen tätigt.

Für Gewerbetreibende stell das Auslandskonto insofern einen Vorteil dar, weil der gesamte Zahlungsverkehr deutlich reibungsloser abläuft, wenn jemand Kunden in dem betreffenden Land betreut. Einzahlungen, Überweisungen oder sonstige Buchungen werden in der Regel viel schneller ausgeführt, dadurch kann der Geschäftsmann schnell und effektiv auf seine finanziellen Gegebenheiten reagieren. Ein Konto im Ausland ist in den meisten Fällen online zu eröffnen, es sollte daher darauf geachtet werden, dass die Bank auch Online-Banking anbietet.

Ein Nachteil ist natürlich, dass es bei Fragen oder Problemen zum größten Teil nicht möglich ist, mal schnell zur Bank zu fahren und um Klärung zu sorgen. Ein persönlicher Ansprechpartner sollte deshalb telefonisch erreichbar sein. In Ausnahmefällen haben ausländische Banken auch eine Filiale in Deutschland. Überweisungen auf ein deutsches Konto dauern ein paar Tage länger, diese Zeit sollte man bei Bedarf mit einkalkulieren.

Konto für Jedermann, Guthabenkonto, Konto im Ausland und Pfändungsschutzkonto. Worin unterscheiden sich die verschiedenen Arten von Konten?

Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung, worin sich die Konten unterscheiden. Zuerst sei nochmal erklärt, dass JEDER deutsche Mitbürger oder in Deutschland lebender Mensch sowie Person ein Anrecht auf ein Konto für Jedermann hat, egal ob er einen negativen Schufa-Eintrag hat oder kein geregeltes Einkommen nachweisen kann. Denn ohne Konto wird es im Alltag schwer sein, seinen finanziellen Pflichten nachzukommen. Der Vermieter mag es in der Regel nicht, wenn man ihm die Miete bar vorbeibringt oder auch der Arbeitgeber möchte in den meisten Fällen den Lohn nicht bar auszahlen.

Konto BezeichnungVorteileNachteile
Konto für Jedermann:Eröffnung auch mit negativen Schufa-Eintrag

Keine Möglichkeit ins Minus zu rutschen

Kontoeröffnung ohne weitere Kriterien

Möglichkeiten aller Zahlungsvorgänge, solange das entsprechende Guthaben auf dem Konto ist
Buchungen, Lastschriften oder Abhebungen können nur gemacht werden, wenn das Konto das entsprechende Guthaben aufweist. Rückbuchungen, Rücklastschriften können die Folge sein
Girokonto:Möglichkeiten aller Zahlungsvorgänge

Buchungen, Lastschriften etc. können auch vorgenommen werden, wenn gerade kein entsprechendes Guthaben drauf ist
Hier holt die Bank eine Schufa-Auskunft ein. Ist diese negativ, wird das Konto abgelehn

Weniger Übersicht über Zahlungen und Bargeld-Abhebungen
Pfändungsschutzkonto:Möglichkeiten aller Zahlungsvorgänge bis zur Pfändungsgrenze

Bis zu einem Betrag von 1.073,88 € geschützt

Einfacher Antrag für P-Konto bei der Bank genügt

Vorhandenes Konto kann in ein P-Konto umgewandelt werden
Kann nur als Einzelkonto verwendet werden (kein Gemeinschaftskonto)

Sorgfältige Kontoführung nötig

Nur Guthabenkonto

Verschlechterung der Bonität, da dieses an die Schufa gemeldet wird
Girokonto Ausland:In der Regel keine Bonitätsauskunft außerhalb Deutschlands

Leichtere Handhabung und schnellere Zahlungsabwicklung für Geschäftskunden im Ausland

Gebühren sind meist günstiger
Buchungen zwischen Auslandskonten und deutschen Konten dauern länger

Bei Fragen oder Problemen meist kein persönlicher Kontakt sofort möglich

Nicht immer wird Online-Banking angeboten

Konto für Jedermann – Doch was für ein Konto braucht man?

Der Unterschied zwischen einem herkömmlichen Girokonto und einem Konto für Jedermann (auch Prepaidkonto genannt) besteht darin, dass das Konto für Jedermann auf Guthabenbasis läuft. Also ein sogenanntes Basiskonto. Das Konto wird zwar der Schufa gemeldet, jedoch hat es kein Einfluss auf die Eröffnung des Bankkontos, da es für die Bank keinerlei Risiko darstellt. Eine Abbuchung oder Lastschrift kann nur vorgenommen werden, wenn das Konto das entsprechende Guthaben aufweist.

Das Girokonto ist meist mit einem Dispo-Kredit verbunden und kann auch im Minus geführt werden. Hierzu wird eine Schufa-Abfrage von Seiten der Bank getätigt, die darüber entscheidet, ob das Konto genehmigt (positiv) werden kann oder nicht (negativ).

Auf beiden Konten, Giro- und Guthabenkonto können alltägliche Zahlungsvorgänge wie Überweisungen, Lastschriften, Abhebungen, Einzahlungen und Daueraufträge erledigt werden.

Gleiches gilt für das Pfändungsschutzkonto. Das Pfändungsschutzkonto ist bis zu einem bestimmten Betrag (aktuell 1.073,88 Euro bei ledigen Personen) pro Kalendermonat geschützt. Summen die darüber gehen, können einbehalten werden. Jede Bank ist dazu verpflichtet auf Wunsch und auf Antrag ein Pfändungsschutzkonto zu eröffnen bzw. ein vorhandenes Konto umzuwandeln. Das P-Konto kann nur als Einzelkonto, nicht als Gemeinschaftskonto, und muss immer als Guthabenkonto geführt werden. Dieses kann sowohl bei Kreditinstituten sowie Zahlungsinstituten eröffnet werden.

Welche Banken bieten das Konto für Jedermann, das Pfändungsschutzkonto oder das Konto im Ausland an?

Ich haben einige Kredit- und Zahlungsinstitute unter die Lupe genommen und in der Praxis auch getestet. Nachfolgend meine Einschätzung.

Fidor Bank AG in München (Kreditinstitut)

Die Fidor-Bank ist 2009 gegründet worden. Da immer mehr Menschen, ob privat oder geschäftlich, Ihre Finanzen im Netz regeln, wurde die Fidor-Bank als neues Konzept gegründet.

Die Bank bedient Kundengruppen wie Privat-, kleinere sowie mittlere Geschäftskunden und hat ein reichhaltiges Angebot.

Das Konto für Jedermann wird hier für beide Geschäftsgruppen angeboten. Kredit- und Bankkarten erhalten Sie auch, wenn Sie nur ein Prepaidkonto eröffnen. Das Konto ist ohne Kontoführungsgebühr, verlangt keine Gebühren für das mTan-Verfahren, Überweisungen oder Daueraufträge und ist wahrscheinlich Schufa-frei. Doch da es sich hierbei um ein Kreditinsitut handelt, ist es nicht ausgeschlossen, dass dennoch eine Meldung an die Schufa erfolgt, dass Konto aber trotzdem genehmigt wird.

Online-Banking wird hier angeboten, genauso wie eine Banking-App, die sogenannte Fidor-App. Somit ist man unabhängig von Ort und Zeit und mit einer guten Internetverbindung können Sie Ihre Bankgeschäfte in Echtzeit erledigen.

Die Fidor-Bank bietet außerdem ein neues System an, in dem Sie Geld an E-Mail-Adressen und Mobilfunknummern anweisen können. Das Konto ist ganz leicht per Online und einem neuartigen VideoIdent-Verfahren zu eröffnen. Probleme oder Fragen können via Fidor Community gestellt oder ausgetauscht werden.

Fazit – Konto für Jedermann:

Eine Bank die sehr einfach zu handeln ist und für jeden das passende Produkt hat. Ob Privat- oder Geschäftskunde, man erhält ohne Gebühren ein Konto, das aufgrund seines Online-Bankings und seiner Fidor-App ohne Ort- und Zeitabhängigkeit zu bedienen ist.

Eine Eröffnung des Kontos mit negativer Schufa ist möglich, ob eine Meldung an die Schufa geht, ist aber nicht auszuschließen. Des Weiteren erfolgt eine Bonitätsüberprüfung bei der Creditreform. Diese ist ebenfalls eine Auskunftei innerhalb der BRD.

Meine Empfehlung!

MeineGiroKarte (Zahlungsinstitut)

Das Konto der PayCenter GmbH kann für Finanzgeschäfte wie Überweisungen, Lastschriften, Abhebungen verwendet werden, sofern das Konto dieses Guthaben aufweist.. Die Prepaid MasterCard erhalten Sie zusätzlich, natürlich gänzlich ohne Schufa-Auskunft. Das bietet einen extra Schutz vor Neuverschuldung und schützt Ihr Geld besser vor Pfändungen. 

Des Weiteren kann dieses Konto probelmlos per mausklick in ein Pfändungsschutzkonto umgewandelt werden, sollte dies irgendwann Mal erforderlich sein. Das Konto ist dann vor Pfändungen bis zu einem Betrag von 1.073,88 Euro (bei Einzelpersonen) geschützt. Ein P-Konto kann sehr leicht beantragt werden und dafür ist der PayCenter GmbH der optimale Partner. Das Konto kann online eröffnet werden und bietet nicht nur ein Pfändungsschutzkonto, es steht auch ein Pfändungskompetenz-Team an Ihrer Seite und beantwortet alle Fragen zu diesem Thema.

Die PayCenter GmbH unterscheidet hier beim Antrag zwischen einem Privatkonto, einem gewerblichen und Firmenkonto. Der Unterschied zwischen dem gewerblichen Konto und dem Firmenkonto besteht darin, dass das gewerbliche Konto ein Konto für Freiberufler und Einzelunternehmer ohne Handelsregistereintrag ist. Hier genügt es, wenn Sie neben einem gültigen Ausweis, eine Gewerbeanmeldung und eine Musterrechnung vorliegen um Ihre Identität zu belegen.

Bei dem Firmenkonto muss eine Rechtsform, wie GmbH etc. vorliegen, sowie eine Handelsregisternummer. Diese muss angegeben werden und wird von der PayCenter GmbH geprüft.

Fazit – Konto für Jedermann:

Das Konto der PayCenter GmbH ist ein Konto für Jedermann, alternativ mit Pfändungsschutz, inklusive einer Prepaid-Girokarte (MasterCard). Das Konto kann für Privatkunden aber auch für Firmenkunden beantragt werden. Durch das Pfändungskompetenz-Team steht jedem Nutzer ein Beratungsteam rund um das P-Konto zu Verfügung.

Beim Konto für Jedermann oder Pfändungsschutzkonto der PayCenter GmbH fallen jedoch monatlich fixe oder optionale Entgelte an. Online-Banking ist hier genauso vorhanden wie eine eigens für das Konto der PayCenter GmbH entwickelte App.

Dieses Konto ist schufa-frei, da es sich hierbei um ein Prepaidkonto, geführt durch ein Zahlungsinstitut, handelt.

Meine Empfehlung!

Suprema-Card (Zahlungsinstitut)

Die SupremaCard der PayCenter GmbH ist eine echte Kreditkarte mit einer Kontofunktion. Außer der MasterCard Prepaid-Kreditkarte erhält man ein Konto mit eigener Kontonummer, mit der Finanzgeschäfte wie Überweisungen, Lastschriften und Abhebungen getätigt werden können, sofern das Konto dieses Guthaben aufweist.

Aufgrund dessen, dass es sich um eine Prepaid Kreditkarte handelt (nur auf Guthabenbasis), kann diese ohne Schufa-Auskunft beantragt werden.

Wie schon bei der normalen GiroCard der PayCenter GmbH ist hier beim Antrag zwischen einem Privatkonto, einem gewerblichen und Firmenkonto zu unterscheiden. Der Unterschied zwischen dem gewerblichen Konto und dem Firmenkonto besteht darin, dass das gewerbliche Konto ein Konto für Freiberufler und Einzelunternehmer ohne Handelsregistereintrag ist.

Auch die Option zur Umwandlung ist hier analog wie bei „MeineGiroKarte“

Fazit – Konto für Jedermann:

Mit einer Kreditkarte waren bisher nur Zahlungen im Internet oder Einzelhandel möglich. Mit der SupremaCard kann der Nutzer auch alle gängigen Zahlungsmethoden wie Überweisung, Lastschriften usw. aufgrund der eigenen Kontonummer ausführen.

Ebenfalls wie bei vorherigem Konto, handelt es sich auch hierbei um ein, bei einem Zahlungsinstitut geführtes Prepaidkonto. Also ein Konto ohne Schufa.

Beim diesem Konto der PayCenter GmbH fallen jedoch monatlich fixe oder optionale Entgelte an. Das Jahresentgelt für die Kreditkarte ist zwar etwas hoch, jedoch erhält man eine Kreditkarte mit weltweiter Akzeptanz und einem sehr gut durchdachten Online-Banking, dass auch für die Prepaid Kreditkarte mit Konto genutzt werden kann.

Global-Konto Business (Zahlungsinstitut)

Das Global-Konto Business ist ein Konto für Unternehmen mit Handelsregistereintrag (GmbH, Ltd.) aber auch für Firmen in Gründung (z.B. GmbH i.G.). Wenn ein Vereinsregistereintrag vorliegt, ist das Global-Konto Business auch für Vereine bestens geeignet. Mit der Eröffnung erhält man nicht nur ein SEPA-fähiges Geschäftskonto, auch eine Prepaid-Kreditkarte ist ohne Kreditreformauskünfte oder Liquiditätsnachweise möglich.

Mit dem Global-Konto Business ist es ein leichtes, Daueraufträge oder Überweisungen zu erledigen. Da das Konto auf Guthabenbasis geführt wird, können Abbuchungen oder Überweisungen nur in der Höhe des Guthabens auf dem Konto erfolgen, was vor einer Überschuldung schützt. Mit einer Banking-Software kann das HBCI-fähige Online-Banking genutzt werden, ohne an Öffnungszeiten gebunden zu sein. Die Prepaid MasterCard Kreditkarte kann weltweit genutzt werden.

Fazit – Konto für Jedermann:

Das Global-Konto Business ein SEPA-fähiges Konto mit einer Prepaid-Kreditkarte. So kann man ohne Liquiditätsnachweise mit dem Business Konto Bankgeschäfte erledigen. Die Gebühren fallen vor allem für die Einrichtung (einmalig)an, zusätzlich wird ein Jahresentgelt gefordert. Weitere Entgelte können auf der Global-Konto-Homepage entnehmen. Aufgrund der Prepaid-Funktion hat die Karte einen Schutz, der vor Überschuldung schützt, wodurch man vollste Kontrolle über seine Finanzen hat.

Zahlungsinstitut = ohne Schufa

Global-Konto Premium (Zahlungsinstitut)

Das Global-Konto Premium hat die Eigenschaft eines alltäglichen Kontos mit allen Möglichkeiten des Zahlungsverkehrs sowie des Online-Bankings. Ob Überweisungen, Daueraufträge, Lastschriften, Zahlungseingänge, das Konto ist für Privatpersonen sowie für Selbstständige und Unternehmer ohne Handelsregister-Eintrag geeignet.

Aufgrund des Prepaid-Kontos und der Prepaid-MasterCard ist es vollkommen unabhängig von Schufa-Einträgen, einer Bonitätsprüfung oder Einkommensnachweisen. Nur das Senden einer Rechnung für die Authentifizierung und Nachweis der Firmenbezeichnung ist bei einem gewerblichen Konto nötig. Auf Antrag ist das Konto auch als Pfändungs-Schutzkonto nutzbar.

Fazit – Konto für Jedermann:

Das Konto kann Online eröffnet werden, für ein gewerbliches Konto benötigen Sie nur einen Rechnungsvordruck als Authentifizierung der Firma (Name, Firmenbezeichnung).

Aufgrund des Prepaid-Verfahrens für das Konto und der Kreditkarte ist das Global-Konto Premium ohne Bonitätsprüfung oder Schufa-Nachfrage zu eröffnen. Die Handhabung ist für jeden Selbstständigen aber auch Privatnutzer einfach und man hat die volle Ausgabenkontrolle.

Zahlungsinstitut = ohne Schufa

Zusammenfassung – Konto für Jedermann:

Alle die genannten Konten sind Konten für Jedermann. Sie besitzen umfangreiche Optionen und sind zum größtenteils mit Pfändungsschutz nutzbar. Die Kontoeröffnung ist einfach und kann per Online-Antrag erfolgen. Eventuelle Nachweise wie beispielsweise einen Rechnungsvordruck für Selbstständige oder dem HR-Auszug können im PDF-Format beim Antrag einfach mit hochgeladen werden. Nachweise wie Bonität, Gehaltsnachweise oder Schufa-Auskünfte werden nicht benötigt, da es sich um Guthabenkonten bzw. –Kreditkarten handelt.

Entgelte ob einmalig oder optional sind auf den jeweiligen Onlineseiten nachzulesen und ausführlich beschrieben. Die Konten und Kreditkarten müssen vor Benutzung aufgeladen werden und können so bis zu dem eingezahlten Geldbetrag als Zahlungsmittel genutzt werden.

Das Konto für Jedermann (Konto auf Guthabenbasis), die Prepaid-Kreditkarten und Girokonten für gewerbliche und private Kunden sind aufgrund der fehlenden Schufa-Auskunft eine perfekte Lösung um die Finanzen sicher im Blick zu haben und sich vor Enteignungsversuchen zu schützen.

Meine Empfehlungen – selbst getestet und in Verwendung

  • MeineGirokarte
  • Suprema-Card

Mein Video-Tipp: >>> Was ist die Schuft-Datenbank?

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